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Hohenleuben in Thüringen

Hohenleuben - Übersicht

Hohenleuben

Hohenleuben ist eine der kleinsten Städte im Ostthüringer Raum und kann auf eine alte geschichtliche Tradition zurückblicken. Besondere Anziehungspunkte sind: die Stadtkirche Hohenleuben mit Altargemälde "Kalvarienberg".

Über Hohenleuben

Hohenleuben in Thüringen

Viele Sagen und Geschichten ranken sich um die Burgruine Reichenfels, die seit 1825 ein Museum und auch den Sitz des bekannten Vogtländischen Altertumsforschenden Vereins zu Hohenleuben beherbergt. Das Museum besitzt auch eine sehr umfangreiche wissenschaftliche Bibliothek zur Geschichte des Vogtlandes.





Die geheimnisumwitterte und wildromantische Umgebung der Burgruine steht unter Landschafts- und Naturschutz. Mit etwas Glück begegnen Sie vielleicht der Waldfrau, die spannende Geschichten erzählen kann!
Im unteren Burghof wurde ein Lapidarium angelegt, das ständig erweitert wird und Stein- und Flurdenkmale ganz unterschiedlicher Gebiete zeigt. Neben den Rechtsdenkmalen - Dingbank und Pranger - sind besonders die verschiedenen Grenz-, Flur- und Lagsteine zu nennen sowie Architekturelemente des früheren Schlosses Hohenleuben, Gedenksteine und auch einfache Trivialsteine, Mühlsteine, Futtertröge, Prellsteine usw.

In der örtlichen Kirche beeindruckt das monumentale Altarbild “Kalvarienberg“ den Betrachter wegen seiner hervorragenden Malerei und außergewöhnlichen Größe.
Das Leinwandgemälde mit der Darstellung des Kalvarienberges wurde 1844 von dem Gothaer Hofmaler Paul Emil Jacobs gemalt und befand sich in der Augustinerkirche in Gotha. Es hat eine Breite von 5,20 m und eine Höhe von 8,70 m. Nach 60jähriger Aufbewahrung auf dem Dachboden befand sich das Leinwandgemälde in einem katastrophalen Zustand, als es am 26.08.1998 mit Schenkungsvertrag an die Kirchgemeinde Hohenleuben übergeben wurde. Gemeinsam gelang es den Beteiligten, das vergessene Monumentalgemälde des bekannten Thüringer Kunstmalers vor dem Verfall zu retten und wieder in die Öffentlichkeit zu rücken. Seit Ende 2007 kann das Gemälde in der Stadtkirche wieder besichtigt werden.

Außerdem befindet sich in dieser Kirche seit 1741 die Familiengruft des Fürstenhauses Reuss - Köstritz.

Eine Floßfahrt auf der Leubatalsperre ist ein besonderes Erlebnis! Aber Vorsicht! Manchmal treibt sich in der Gegend auch der legendäre Bauerngeneral Georg Kresse mit seinen Getreuen herum. So manche Gruppe wurde von Kresse beim Ausflug überfallen…

Liebe, Hass, Verzweiflung und Sehnsucht zeichneten das Leben des „Robin Hood des Thüringer Vogtlandes“ aus. Gerüchte und Geschichten über seine Taten haben sich " wie auch die ehemaligen Schlupfwinkel " im Thüringer Vogtland erhalten.

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