Inselbergschanze

Inselbergschanze

Die Inselbergschanze wurde in den Jahren 1920 bis 1923 von einer Interessengemeinschaft wintersportbegeisterter Enthusiasten, des am 14.02.1905 gegründeten Wintersportvereins Brotterode, erbaut. Im Winter 1923/24 fanden erste Meisterschaften des Inselberggaues und im Winter 1924/25 die erste Thüringer Landesmeisterschaft statt. Der erste Schanzenrekord wurde durch den Brotteröder Skispringer Rudolf Lesser am 21.12.1927 mit 52 m aufgestellt. Der erste internationale Sprunglauf auf der damaligen "Hagenschanze" wurde am 18.02.1931 ausgetragen, Sieger wurde der Norweger Koberstad mit 40, 45 und 46 m.

Die Schanzenweihe auf den Namen "Inselbergschanze" war am 03.03.1956. In den folgenden Jahren wurde die Schanze mehrfach umgebaut, 1969/70 zur Großschanze und 1979 erfolgte eine erneute Umprofilierung des Absprunghanges, so dass Sprünge über 100 m möglich wurden. In den Jahren 1950 bis 1988 wurden mehrere Meisterschaften des Landes Thüringen und später der DDR ausgetragen. Am 22.01.1984 war hier die Olympiaauscheidung der DDR-Mannschaft, am 05.03.1988 der letzte Pokalsprunglauf und am 06.03.1988 die letzte DDR-Meisterschaft.

Die Höhe des Schanzentisches beträgt 2,63 m, der Gesamthöhenunterschied beträgt 125 m. Der Schanzenrekord der "Inselbergschanze" liegt bei 123,5 m und wurde am 12.02.2005 von Yong Jik Choi, Korea im Rahmen der internationalen Continental-Cups-Wettbewerbe (B-Weltcup) aufgestellt. Die jährliche Nutzung der Anlage wird seit 1995 zur Durchführung internationaler COC-Wettbewerbe mit ca. 20 Nationen genutzt. An der Anlage können zwischen 2000-5000 Zuschauer Platz finden. Mehr infos finden Sie unter: www.wsv-brottero.de

Lage



Folge uns: