Kalter Markt

Kalter Markt in Römhild

Eine der erhaltenen Traditionen in Römhild ist sein "Kalter Markt". Jeweils am letzten Donnerstag im Januar treffen sich seit über 200 Jahren die Händler und Käufer. Das Marktrecht erhielt die Stadt im Jahr 1498. Wochenmärkte, Jahr- und Viehmärkte sowie Wollmärkte und Schafmärkte haben seit dem 18. Jahrhundert Tradition in Römhild.

Der "Kalte Markt" wurde erstmals 1800 abgehalten. Als Kram- und Taubenmarkt ausgewiesen, hat sich gerade dieser, trotz der kalten Jahreszeit, in seiner Tradition bis in unsere Gegenwart erhalten. Die Kälte und die frühen Morgenstunden gehören zu den Charakteristiken des Marktes, vielleicht sogar zu seinen Reizen. Schon zu nachtdunkler Stunde ist der Markt hell erleuchtet, Musik ist zu hören und es herrscht reges Treiben. Der "Kalte Markt" zieht jährlich Tausende Besucher und 200 Händler an.

Neben Spielzeug, speziellem Handwerk, Seilerwaren, Korbwaren, Porzellan, Textilien und Erzeugnissen aus Töpferwerkstätten findet der Besucher eine reiche Auswahl an Tauben jeder Art, Kaninchen und Rassegeflügel. Auch "alter Trödel" aus Omas Zeiten wird hier angeboten. Regen Zuspruch findet alljährlich auch die Ausstellung des Vereins "Rassekaninchen" in der Höflingstraße.

Reichlich gesorgt für das leibliche Wohl wird mit Thüringer Rostbratwürsten, Zwiebelkuchen, gegrilltem Geflügel, Eintöpfen aus der Gulaschkanone, Grog und Glühwein. Selbstverständlich haben die Römhilder für ihren "Kalten Markt" auch eine Hymne - das Lied vom "Kalte Matt", welches in den Gassen und Gaststätten gesungen wird.

Öffnungszeiten

jeweils am letzten Donnerstag im Januar



Lage



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