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Berga in Thüringen

Berga - Übersicht

Berga

Das kleine Städtchen Berga liegt malerisch im Tal der weißen Elster, umgeben von bewaldeten Höhenzügen.

Über Berga

Berga in Thüringen

Das kleine Städtchen liegt malerisch im Tal der weißen Elster, umgeben von bewaldeten Höhenzügen.

Zu Berga gehören weitere 13 Ortsteile: Tschirma, Unter- und Obergeißendorf, Kleinkundorf, Eula, Albersdorf, Markersdorf, Wolfersdorf, Wernsdorf, Großdraxdorf, Clodra, Zickra und Dittersdorf.



Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1216, die Anfänge gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. Fränkische Siedler hatten sich in Berga niedergelassen und kolonisierten das bis dahin ausschließlich von Sorben bewohnte Land. Seit etwa 1310 besaß Berga Stadtrechte. Spätestens um die Mitte des 13. Jahrhunderts veräußerten die Lobdeburger die Stadt an die Vögte von Gera.
Seit mindestens 1378 war Berga im Besitz der Wettiner. Über die Jahrhunderte wurde die Stadt mehrmals durch Stadtbrände und kriegerische Auseinandersetzungen schwer in Mitleidenschaft gezogen, 1842 wurde auch das Rathaus ein Raub der Flammen.

Die Bergaer Burg " bereits frühzeitig als Ritterburg genutzt - erhebt sich nördlich der Stadt auf einem Bergsporn und ist derart von der Bewaldung umschlossen, dass sie darin nahezu verschwindet. Leider fiel das „Bergaer Schloss“ 1994 einem verheerenden Brand zum Opfer.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde seit 1944 die unterirdische Rüstungsanlage Schwalbe V errichtet durch 120 ausländische Zwangsarbeiter, 500 Kriegsgefangene und Militärinternierte sowie 1200 bis 1500 Häftlinge des KZ Buchenwald. Allein auf der Baustelle Schwalbe V kamen 314 Personen unter den menschenverachtenden Bedingungen ums Leben. Am Hang des Baderberges erinnert ein 1947 aufgerichteter Gedenkstein an die Opfer des Faschismus. Der größte Teil der Häftlinge wurde auf einen Todesmarsch getrieben, den viele nicht überlebten. Forscher vermuteten eine Zeit lang in den Stollen das verschollene Bernsteinzimmer.

Großen wirtschaftlichen Aufschwung nahm das Städtchen mit dem Bau der Elstertalbahn („Vogtlandbahn“), die auch heute noch zu erlebnisreichen Bahnfahrten durch das Vogtland bis hin nach Tschechien und Franken einlädt.
Die wunderschöne Lage des Ortes und die Vielzahl der Ausflugsmöglichkeiten in und um Berga ziehen jedes Jahr viele Feriengäste an.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Kunsthandwerkermärkte und Veranstaltungen im Kulturhof Zickra, Einmal im Quartal präsentieren hier Künstler und Handwerker Erzeugnisse Ihres Könnens und ziehen damit Besucher aus der gesamten Region magisch an.

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