Neuhaus am Rennweg
in Thüringen
In den Bergen des südlichen Thüringer Waldes, direkt auf der Wasserscheide zwischen Elbe und Rhein liegt die Stadt Neuhaus am Rennweg. Hier auf 835 m Höhe verläuft auch der wohl berühmteste Wanderweg Deutschlands, der Rennsteig.
Die Neuhäuser Geschichte begann eigentlich schon 1607. Als der Mitbegründer von Lauscha, Christoph Müller, durch den Bau einer Glashütte den heutigen Ortsteil Schmalenbuche zum Leben erweckte.
Neuhaus selbst entstand aber erst 1673, als Anton von Schwarzburg-Rudolstadt im damals noch dichten Wald ein Jagdhaus errichtete, das sogenannte "Neue Haus".Um dieses "Herrnhaus" herum entstand mit der Zeit eine stetig wachsende Siedlung, die 1729 ihr Marktrecht erhielt.
Zu jener Zeit wurde auch etwas südlicher,auf der anderen Seite des Rennsteigs aus einer Köhlersiedlung der Ort Igelshieb gegründet.
Ihren Unterhalt verdienten damals die Bewohner der 3 Orte hauptsächlich mit der Gläsbläserei, der Porzellanherstellung,dem Schachtelmachen und mit dem Holzfällen.1923 schlossen sich Neuhaus, Schmalenbuche und Igelshieb zu Neuhaus am Rennweg zusammen und das Jahr 1607 wurde als offizielles Gründungsjahr festgelegt.
Heute ist Neuhaus in Thüringen mit ca. 6.500 Einwohnern die größte Stadt am Rennsteig und fiebert schon ihrer 400 Jahr Feier entgegen.
Tipp: Umgeben von Wäldern und Wiesen mitten im Herzen des Thüringer Waldes bietet der Reiterhof Kirchner ein malerisches Gelände mit einem kilometerlangen Reitwegnetz.


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