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Rottenbach in Thüringen

Rottenbach - Übersicht

Rottenbach

Rottenbach (OT von Königsee) liegt an der Mündung des Rottenbaches in die Rinne, am nördlichen Rand des Thüringer Waldes. Die Landschaft ist geprägt von der Landwirtschaft (Wiesen, Weiden, Acker, Feldbau) und großen Waldgebieten.

Über Rottenbach

Rottenbach in Thüringen

Am nördlichen Rand des Thüringer Waldes, im Landschaftsschutzgebiet "Rinne-Rottenbachtal" liegt die ehemalige Einheitsgemeinde Rottenbach. Die Gemeinde fusionierte 2013 mit der Stadt Königsee und nennt sich nun Königsee-Rottenbach.

Bestehend aus den Ortsteilen Hengelbach, Paulinzella, Milbitz, Storchsdorf, Quittelsdorf, Leutnitz, Solsdorf, Thälendorf und Rottenbach, das auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der früheren Großgemeinde bildete, umfasst sie den gesamten ländlichen Raum zwischen den Städten Bad Blankenburg und Königsee. Seit Bestehen widerspiegelt sich die stabile Entwicklung der Gemeinde nicht zuletzt in den umfangreichen Verbesserungen des Ortsbildes in den meisten Ortsteilen. Unter anderem wurden Vereinsräume geschaffen oder modernisiert, Dorfplätze und Straßen erneuert, Sportplatz und Sporthalle in Rottenbach umgestaltet und ein Industrie und Gewerbegebiet erschlossen.

In dem in den letzen Jahren umfangreich sanierten Waldbad, eingebettet in das malerische Zochautal am Rande von Rottenbach, finden Gäste aus Nah und Fern Erholung und Enstpannung.

Unterkunft finden die Besucher bei Privatvermietern und zahlreiche gastronomische Einrichtungen sorgen für das leibliche Wohl.
Der Bahnhof in Rottenbach (Bahnstrecke Saalfeld-Erfurt) ist auch gleichzeitig Anfangs- bzw. Endpunkt der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn.

Von herrlichen Nadel- und Laubwäldern umgeben, ist die Gemeinde ein ideales Wandergebiet mit einem gut ausgebauten Rad-, Wander- und Pilgerwegenetz. Neben einigen gemeindlichen Wanderwegen, wie z. B. der Klosterweg von Rottenbach über Paulinzella nach Königsee, durchqueren weitere überregionale Wanderwege die Gemeinde.
Zwischen dem Saale-Radwanderweg und dem Ilmtal-Radwanderweg gelegen, soll der Rinnetal-Radwanderweg eine Verbindung schaffen. Er führt von Gräfinau-Angstedt im Ilmkreis bis Schwarza, ein Ortsteil von Rudolstadt, teils Straße begleitend, teils auf vorhandenen land- und forstwirtschaftlichen Wegen und teils auf neu angelegten Wegabschnitten.

Der Kloster-Radweg ist eine weitere Verbindung des Rinnetal-Radwanderweges bei Leutnitz mit dem Rinnetal-Radwanderweg in Königsee, der zum Ilmtal-Radweg bei Gräfinau-Angstedt weiterführt. Er führt durch eine landschaftlich reizvolle Gegend Thüringens von Leutnitz über Solsdorf und Hengelbach vorbei an der romanischen Klosterruine in Paulinzella bis nach Königsee. Mit dieser Vernetzung kann man auf einer landschaftlich exponierten Strecke nun auch als Radwanderer oder Radtourist Paulinzella gleich von zwei Seiten erreichen.

Ein weiterer überregionaler Weg ist der Thüringenweg. Ca. 410 km lang führt er in 23 Etappen durch Thüringens Kulturlandschaften. Damit verbindet er Ost- und Westthüringen von Altenburg an der sächsischen Grenze bis Creuzburg nahe Hessen. Auf der 14. Etappe können Sie auf circa 18 km die Strecke von Bad Blankenburg über die Burgruine Greifenstein, den Baropturm bei Großgölitz, Thälendorf und Solsdorf bis Paulinzella erkunden. Sie erkennen den Weg an der Wegemarkierung "Blauer Punkt auf weißem Quadrat".

Wer es gern etwas ruhiger und besinnlicher möchte, dem empfehlen wir den Pilgerweg der drei starken Frauen, ein Teil des Jakobsweges. Der Pilgerweg führt Sie von Erfurt über Arnstadt nach Paulinzella vorbei an einzigartigen, kulturhistorischen Besonderheiten Thüringens. In Erfurt beginnend, laufen Sie auf dem Pilgerweg entlang des Flusses Gera (Gera-Radwanderweg) bis Arnstadt. Hier verlassen Sie den Gera-Radweg und gehen auf dem Bachwanderweg bis hinter Niederwillingen. Dann gehen Sie weiter entlang der Ilm bis nach Dörnfeld. Und von hier aus folgen Sie dem Thüringenweg bis Paulinzella. Die Wegemarkierung ist eine gelbe Jakobsmuschel auf blauem Grund. Seit 2014 führt der Jakobsweg weiter über Königsee, Oberweißbach, Limbach, Almerswind, Coburg, Vierzehnheiligen bis Rothenburg ob der Tauber.

Für Liebhaber der Romanik haben wir einen ganz besonderen Geheimtipp. Etwas abgelegen am Rande des Thüringer Waldes erhebt sich die monumentale Klosterruine in dem Ortsteil Paulinzella. Das ehemalige Benediktinerkloster wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts im Auftrag der Adligen Paulina errichtet, nach der Reformation 1534 aufgelöst und erlangte erst um 1800 wieder an Bedeutung. Das Zusammenwirken von Natur und Architektur entsprach auf ideale Weise den Empfindungen der damaligen Zeit. Die Ruine lädt den Besucher ein, in eine andere Zeit einzutauchen. Ob mit Audio-Guide oder auf Alleingang verspricht das architektonische Kleinod einen spannenden Rundgang durch die Geschichte. Die Anlage ist ganzjährig kostenlos begehbar. Sie können das ehemalige Kloster aber auch mit einer Gruppenführung besuchen. Am besten in buchbarer Kombination mit dem Besuch des Museums zur Kloster-, Forst- und Jagdgeschichte sowie der Ausstellung "Vom Steinbeil bis zur Motorsäge" im Jagdschloss.

In dem unweit der Klosterruine liebevoll gestalteten und sehr ansprechenden Museum im Jagdschloss erhalten Sie ausgiebige Informationen. Auf einer Ausstellungsfläche von 350 qm zeigt es die Geschichte des Klosters, verweist auf die Bedeutung der Waldnutzung und geht auf die Entwicklung von Jagdwesen und Forstwirtschaft im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt ein. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Entstehung und Blütezeit der Klosteranlage. Es wird ein eindrucksvolles Bild von der bedeutenden Rolle dieses Kloster im Mittelalter gezeichnet. Darüber hinaus wird der Wald als Lieferant für Nutz- und Brennholz aber auch als Weidegrund und Rohstoffquelle dargestellt.

Eine weitere Ausstellung "Vom Steinbeil bis zur Motorsäge" befindet sich zurzeit ebenfalls im Jagdschloss. Hier wird die Entwicklung der Technik in der Forstwirtschaft dargestellt. Ein Teil davon zeigt die Entwicklung der Motorsäge von den Anfängen, als noch zwei Mann die Motorsäge bewältigen mussten, bis zur modernen Motorsäge der heutigen Zeit. Unter dem Motto „Den Wald mit allen Sinnen erleben“ können Sie auch selbst Hand anlegen - das Ausprobieren alter Werkzeuge beim Schnitzen und Schälen verspricht puren Spaß und Spannung nicht nur bei Kindern. Nach der Sanierung des Amtshauses kann die Ausstellung wieder im Amtshaus gleich neben der Klosterruine besichtigt werden.
Ein Kräutergarten unterhalb der Klosterruine lädt ebenfalls zum Verweilen ein. Mit etwas Glück erhält man Tipps und Infos von der Kräuterfrau und für das leibliche Wohl sorgt das Restaurant im Jagdschloss.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Zinsboden in Paulinzella. Außerdem befinden sich in Thälendorf ein kleines Heimatmuseum mit Backhaus sowie mehrere kleine interessante Ortskirchen in weiteren Orten.
In den Sommermonaten finden in der Klosterruine verschiedene Veranstaltungen statt. Ein besonderer Höhepunkt ist immer das Kulturfestival Mitte August. Drei Abende voll kultureller Höhepunkte in der einzigartigen Atmosphäre des alten Gemäuers ziehen die Zuschauer in ihren Bann. Zwischen den riesigen Klostermauern und Säulen wird eine Open-air-Bühne aufgebaut, auf der sich Stars der Kabarett- und Musikszene abwechseln.

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