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Wünschendorf in Thüringen

Wünschendorf - Übersicht

Wünschendorf

Wünschendorf ist die Wiege des Vogtlandes, das sich auf ein Terrain zwischen Saale, Elster und Mulde bis hin ins Egerland erstreckte. Die über 1000jährige, interessante und wechselvolle Geschichte, auf die Wünschendorf zurückblickt, begann um 974.

Über Wünschendorf

Wünschendorf in Thüringen

Die Gemeinde Wünschendorf liegt idyllisch eingebettet im Tal der Weißen Elster und zur Gemeinde gehören insgesamt 10 Ortsteile.
Das sind Cronschwitz, Meilitz, Mildenfurth, Untitz, Veitsberg, Pösneck, Zossen, Mosen, Zschorta und der Ortskern Wünschendorf.

In der Gemeinde leben ca. 3.300 Menschen.
Die Gemeinde erstreckt sich über eine Fläche von ca. 1.950 ha. Die Entfernungen der umliegenden Ortsteile zum Ortskern, welcher auch Sitz der Gemeindeverwaltung ist, betragen durchschnittlich 2 km.

Wünschendorf wird offiziell gern als "Pforte zum Elstertal" bezeichnet, da der Ort am Eingang zum mittleren Elstertal gelegen ist. Historische Sehenswürdigkeiten und ein landschaftlich reizvolles Gebiet treffen hier zusammen, dessen artenreiche Tier- und Pflanzenwelt dazu veranlasste, es als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet auszuweisen. Es erstreckt sich entlang der Weißen Elster ca. 8 km flussaufwärts bis nach Berga. Die hier anzutreffenden, Flusslauf begleitenden, bis über 300 m ansteigenden Berg- und Hügellandschaften sind Ausläufer des Thüringer Vogtlandes. Dieses erstreckt sich bis nach Greiz und ist damit Bestandteil des gesamten, Länder übergreifenden Vogtlandes.

Die Erscheinung des Ortes prägen die Flüsse Weida und Weiße Elster, in deren Mündungsgebiet sich Wünschendorf befindet. Einst begründete das Kloster Mildenfurth im heutigen Wünschendorf ein blühendes kirchliches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Aus Flößerei, Silberbergbau und Landwirtschaft schöpfte das Ordenshaus seinen Reichtum. Gründen ließ das Prämonstratenser-Chorherrenstift im Jahre 1193 Vogt Heinrich II. von Weida, genannt der Reiche.

Unübersehbar und das Landschaftsbild beherrschend, wird Wünschendorf von der imposanten, über 1000-jährigen Veitskirche überragt. Diese sakrale Kostbarkeit ist die älteste Kirche im Gebiet des einstigen Vogtlandes. Sie ging aus einer Burgkapelle hervor, die der Überlieferung nach, im Jahre 974 entstand.

Gemeinsam mit der Veitskirche in Wünschendorf, der Osterburg in Weida und den freigelegten Überresten des Frauenklosters im Wünschendorfer Ortsteil Cronschwitz bildet Mildenfurth den Ursprung des Vogtlandes, eines einst weit reichenden Herrschaftsgebietes östlich der Saale, an dessen Folgegeschichte noch heute zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Ostthüringen und darüber hinaus in Sachsen, Oberfranken u. auch in der Tschechei erinnern.

Sehenswürdigkeiten & Freizeitangebote: Veitskirche, Kloster Mildenfurth, Historische Überdachte Holzbrücke, 80-jähriger Märchenwald, Klosterruine, Cronschwitz, Kanuscheune und Gondelstation

© Fotos über Wünschendorf: Dr. Jürgen Zehe

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