Plothener Teichgebiet

Plothener Teiche

Blick auf die Plothener Teiche (Luftaufnahme) Das Land der 1000 Teiche

Auf einer Hochfläche des Thüringer Schiefergebirges liegt die Teichlandschaft mit einer Größe von ca. 75 km2.

Das Zentrum der Teiche befindet sich zwischen den Ortschaften Plothen, Dreba, Knau, Bucha, Volkmannsdorf und Schöndorf. Zu erreichen ist dieses Gebiet über die A 9 Berlin-München
über die Abfahrt Triptis, Dittersdorf oder Schleiz.

Blick auf die Plothener Teiche (Luftaufnahme) Die ehemals 2.000 Teiche (jetzt noch etwa 600) wurden im 11./12. Jahrhundert von Mönchen zum Zwecke der Fischzucht angelegt. Sie sind mit einem teilweise vertikalen Grabensystem verbunden und werden nicht durch Quellwasser, sondern durch Niederschläge gespeist, daher der Name "Himmelsteiche". In der Höhenlage von 480 bis 500 m ist diese historisch gewachsene Teichlandschaft einmalig.


Blick auf die Plothener Teiche (Luftaufnahme) Mit 32 Hektar ist der "Hausteich" der größte der Teiche. In ihm wurde einst ein Holzhaus auf 90 Pfählen errichtet. Dieses Pfahlhaus wurde 1995 aufwendig restauriert und ist seit dem als Museum eingerichtet.

Auf Grund der Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt ist das Gebiet großflächig unter Naturschutz gestellt. Ein besonderes Ereignis ist das jährlich wiederkehrende "Starenwunder", ein Naturschauspiel, bei dem allabendlich viele 1.000 Stare im Schilf einfallen, um hier zu übernachten.

Blick auf die Plothener Teiche (Luftaufnahme) Dem Besucher bieten sich außer Naturbeobachtungen viele Möglichkeiten zur Erholung, wie Wandern, Radfahren, Angeln, Baden, Reiten oder Kremserfahrten.

Empfehlenswert ist eine Besichtigung des Rittergutes in Knau, des ehemals größten seiner Art in Thüringen. In den umliegenden Ortschaften sind Übernachtungsmöglichkeiten in gemütlichen Gasthöfen, Pensionen und einer Jugendherberge vorhanden.

Auf Wunsch werden Führungen durch das "Plothener Teichgebiet" organisiert.

Sehenswürdigkeiten

Lage

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