Benshausen

Benshausen in Thüringen

Ortsteil von Zella-Mehlis

Blick auf Benshausen Der Ortsteil Benshausen ist ein Marktflecken im Landkreis Schmalkalden-Meiningen (Höhenlage 360 - 440 m). Benshausen liegt am Südhang des Thüringer Waldes, an der Grenze zwischen dem Gebirge und den Buntsandsteinhöhen seines Vorlandes.

Der Ort zieht sich im Tale der Lichtenau hin, einem der lieblichsten Täler des Gebirges. Den engen Wiesengrund säumen schattige Mischwälder, welche die bis 750 m aufsteigenden Berghänge bedecken.

Marktplatz mit Heimatstube Benshausen kann auf eine traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Die erste nachgewiesene urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1337, allerdings war der Ort zu dieser Zeit schon Sitz des Centgerichts; daraus kann eine wesentlich frühere Gründung abgeleitet werden. Erste Spuren der Besiedlung sind in der Umgebung gelegenen Hügelgräber.
Weit vor dem 30-jährigen Krieg betrieben die Benshäuser Frachtfuhrwerk und Weinhandel. Dadurch begann im Ort ein wirtschaftlicher Aufschwung - Zeitzeugen sind die heute noch vorhandenen Kellergewölbe und die im hennebergisch-fränkischen Fachwerkstil erbauten Häusern. Große Grabdenkmale aus Stein und Gusseisen für Erdbegräbnisse angelegt, zeugen von einstigen Wohlstand und Reichtum.

Typisches Fachwerkhaus in Benshausen Sehenswürdigkeiten: Fachwerkhäuser im hennebergisch-fränkischen Baustil sowie Kellergewölbe und Grabdenkmale, die von dem damaligen Weinhandel und dem Frachtfuhrwesen in Benshausen zeugen.
Das Lapp-Museum, das eine private Ausstellung zum Kleingewerbe und der Landwirtschaft früherer Zeiten beherbergt, befindet sich am Paßberg.

Wanderhütte Geisenhimmel Ein weithin bekanntes und reizvoll gelegenes Ausflugsziel ist die Wanderhütte "Geisenhimmel".
Gut ausgeschilderte Wanderwege und Schutzhütten laden den Wanderer und Naturfreund ein, Landschaft und Umgebung kennen zu lernen und sich daran zu erfreuen.



Das Schwimmbad in Benshausen Das neu gestaltete Freibad mit Solarheizung bietet durch seine Wettkampfbahnen und übrigen Einrichtungen sowohl für sportliche Betätigungen als auch für Spaß und Spiel viele Möglichkeiten. Attraktiv für die Kultur Benshausens ist das "Tanzhaus" - Zentrum des Thüringer Volkstanzes seit 1977.

Aktive Freizeitbeschäftigungen sind auch in der gemeindeeigenen Turnhalle mit Sauna und Kegelbahn, sowie auf dem neu errichteten Sportplatz (mit Sportlerheim) möglich.
Die Turnhalle wird zusätzlich für 2 Großveranstaltungen im Jahr - Kirmes und Karneval - genutzt.

Die Hügelgräber bei Ebertshausen sind älteste Zeugnisse der Besiedlung. Sie stammen aus der Bronzezeit (1800 – 700 v.u.Z.). Bei Ausgrabungen wurden neben Hausgeräten, Waffen (Dolchen, Schwerteren, Messer) auch viel Bronzeschmuck, Armreifen, Bernsteinperlen und Glasperlen gefunden.

Der Ort selbst entstand um 800 als Gründung fränkischer Siedler. 838 fand Ebertshausen erste Erwähnung in einem fuldaschen Schenkungsbrief unter dem Namen Eburiseshuson. Der terrassenartig angelegte kleine Ortsteil Ebertshausen ist ein bewaldeter Ausläufer des Thüringer Waldes und geprägt von Wasserläufen und Wiesen.
Die Kirche in Ebertshausen besteht vorwiegend aus Holz und ist mit ihren romanischen Stilelementen eine der ältesten im Henneberger Land. Sie wurde 1622 erbaut und hat im Inneren eine sehr heimelige Atmosphäre - besonders in der Adventszeit.

Sehenswürdigkeiten

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