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Burgen und Schlösser in Thüringen



Mit Thüringens Geschichte sind die Namen berühmter Schlösser, Burgen und Parkanlagen vom Mittelalter bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert untrennbar verbunden. Nirgendwo sonst in Deutschland haben Kleinstaaten mit ihrer häufigen Teilung von Land und Besitz einen solchen Reichtum an architektonisch und kunsthistorisch beachtenswerten Residenzen hervorgebracht. Waren die kleinen Fürstentümer politisch ohne großen Einfluss, so bildeten sie doch Schwerpunkte eines außergewöhnlichen kulturellen Lebens, das sich auch in der Baukunst widerspiegelte.

© Text: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten / Vielen Dank für die Zusammenarbeit


Stadtschloss Weimar

Stadtschloss Weimar mit Schlossmuseum

Das aus einer Burganlage des 10. Jahrhunderts hervorgegangene Stadtschloss präsentiert sich heute mit Bauteilen vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert. Das Innere bewahrt einzigartige Raumensembles des Klassizismus, die auf den Wiederaufbau des niedergebrannten Schlosses um 1800 unter Herzog Carl August und die Ausbauten seiner Schwiegertochter Maria Pawlowna zurückgehen.
Das Stadtmuseum ist im Nord-, Ost- und Westflügel des ehemaligen Residenzschlosses der Herzöge von Sachsen-Weimar und Eisenach eingerichtet. Seinen Kernbestand bildet die ehemalige großherzogliche Kunstsammlung vom Mittelalter bis zur Moderne.

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Dornburger Schlösser

Dornburger Schlösser

Hoch über dem Saaletal gelegen, zog das reizvolle Schloss- und Gartenensemble schon Goethe in seinen Bann. Das historsich auf einer mittelalterlichen Anlage gründende Ensemble erhielt seine einzigartige Prägung im 16. bis 19. Jahrhundert als Wittwen- und Sommerresidenz der Herzöge von Sachsen-Weimar. Neben dem ab 1560 umgestalteten Alten Schloss entstand 1736 bis 1741 das Rokoko-Lustschloss Herzog Ernst Augusts. 1826/27 ließ Großherzog Carl August das benachbarte Rittergut zum "Renaissanceschloss" ausbauen. Heute erinnert es als Goethe-Gedenkstätte an die zahlreichen Aufenthalte des Dichters. Die Dornburger Schlösser präsentieren Raumkunstwerke unterschiedlicher Epochen in weitgehender Originalausstattung.

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Schloss Altenburg

Schloss Altenburg

Aus einer mittelalterlichen Burg mit Kaiserpfalz entwickelte sich, vom barocken Baustil geprägt, eine repräsentative weitläufige Schlossanlage, deren bauliche Vielfalt beeindruckt. Sehenswert sind die spätgotische Schlosskirche und die Festsäle mit ihrer einzigartigen Innenarchitektur und Ausstattung. In stilvollem Ambiente zeigen sich Kunsthandwerk, eine fürstlich geprägte Waffen- und Gemäldesammlung und ein barockes Porzellankabinett. Bedeutend sind ein Konvolut ostasiatischer Porzellane von Bernhard August von Lindenau aus dem Jahr 1845 sowie eine Sammlung historischer und zeitgenössischer Spielkarten. Besonders reizvoll ist die multimediale Kartenmacherwerkstatt, in der einerseits die traditionelle Art und Weise des Druckerhandwerks, andererseits in der Medienwerkstatt modernste Technik zur Herstellung von Kartenbögen präsentiert und für Jedermann angeboten wird.

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Sommerpalais Greiz

Sommerpalais Greiz

Das ab 1769 errichtete Sommerpalais ist ein seltenes Zeugnis frühklassizistischer Baukunst in Thüringen. Die anspruchsvolle, noble Gestaltung gemäß französischen Vorbildern erfolgte im Zusammenhang mit der Erhebung des Bauherrn, Heinrich XI. Reuß ä.L., in den Fürstenstand (1778). Das Ausstattungsprogramm gilt der Kontemplation, den schönsten Künsten und dem Garten als vornehmsten fürstlichen Betätigungen. Im Sommerpalais werden die fürstliche Bibliothek sowie Graphiken und Karikaturen aus fünf Jahrhunderten aufbewart, darunter etwa 1.000 druckgraphische Blätter in Schabkunsttechnik. Das 1975 gegründete Satiricum umfasst etwa 10.000 DDR-Karikaturen und wird mit zeitgenössischen Karikaturen ständig ergänzt.

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Schloss Burgk

Schloss Burgk

Malerisch am Ufer der oberen Saale gelegen, beherbergt die einstige Reußische Residenz Schloss Burgk nicht nur historische Wohn- und Schauräume mit kostbarem Interieur, sondern ist mit seinen Spezialsammlungen, den Ausstellungen, Konzerten und Festen ein kulturelles Zentrum Ostthüringens. Beeindruckende Wehranlagen umschließen ein Gebäude, das - von der Gotik bis zum Rokoko geprägt - hinter einer schlichten Fassade zahlreiche Kostbarkeiten birgt: den Rittersaal, die Küche mit dem größten Kegelkamin Deutschlands, die Schlosskapelle mit Orgel von Gottfried Silbermann, den Kleinen Saal, die Weißen Zimmer und das Prunkschlafzimmer. Besonders reizvoll ist der Sophienpark mit Schallhaus - ein Rokokopavillon für Musikaufführungen.

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Schloss Kochberg

Schloss Kochberg

Das Ensemble aus Schloss, Park und Theater gewann seit dem 16. Jahrhundert als Rittergut der von Schönfeld und der von Stein seine heutige Gestalt. Goethe besuchte zwischen 1776 und 1788 in diesem idyllischen Wasserschloss Charlotten von Stein. Aus Stein`schen Besitz stammende Möbel, Gemälde und Zeichnungen erzählen von dieser berühmten Liebe. Audioguide und Hörstation "Hier sitz ich auf deinem Canapee" machen sie erlebbar. Der romantische Landschaftspark lockt mit "Blumentheater", Grotte, Badehäuschen und künstlicher Ruine. Im klassizistischen Liebhabertheater, das zur Europastraße Historische Theater gehört, werden von Mai bis Oktober Opern unn Theaterstücke in historischer Aufführungspraxis gespielt, Kammerkonzerte und Lesungen veranstaltet.

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Schloss Heidecksburg

Schloss Heidecksburg

Die ehemalige Residenz der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt gehört zu den größten Schlossanlagen in Thüringen. Das aus unterschiedlichen Bauzeiten stammende Gebäudeensemble zeichnet sich durch den Westflügel aus, der nach einem Brand von 1735 neu errichtet wurde. Er beherbergt die repräsentativsten und am vollständigsten erhaltenen Prunkgemächer Mitteldeutschlands. Sie wurden nach Entwürfen von Gottfried Heinrich Krohne ausgestattet, der 1743 die Bauleitung von Johann Christoph Knöffel übernommen hatte. Die reichen kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungen sind großenteils in den Schauräumen des Schlosses untergebracht. In der ehemaligen Hofküche wird die phantastische Welt des "Rococo en miniature" präsentiert.

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Schloss Schwarzburg

Schloss Schwarzburg

Der Stammsitz der Grafen von Schwarzburg wurde im Zuge der Erhebung der Linie Schwarzburg-Rudolstadt in den Fürstenstand (1710) in ein imposantes Barockschloss verwandelt. Die Nationalsozialisten wollten es zum "Reichsgästehaus" umbauen und hinterließen 1942 eine Ruine. Die umfängliche Sanierung von Hauptgebäude und Zeughaus und die dort vorgesehene Präsentation der fürstlichen Waffensammlung machen Schloss Schwarzburg wieder zur bedeutenden Sehenswürdigkeit. Weitgehend original erhalten ist das Kaisersaalgebäude, eine Orangerie mit einem Gedächtsnisprogramm von Kaiserporträts. In deren Mitte ist auch der 1349 zum Gegenkönig gekürte Günther XXI. von Schwarzburg zu sehen. Eine Ausstellung präsentiert die Schwarzburger Dynastie, das Schloss und die Schwarzburger Porzellanmanufaktur.

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Veste Heldburg

Veste Heldburg

Die hochmittelalterliche Burganlage wurde im 16. Jahrhundert in ein Bergschloss umgewandelt. Der in prächtigen Renaissanceformen gehaltene Französische Bau dokumentiert den ernestinischen Anspruch auf die verlorene Kurwürde. Im 19. Jahrhundert kam es zur opulenten historischen Überformung durch Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen, der die Heldburg gemeinsam mit seiner bürgerlichen dritten Frau als persönliches Refugium nutzte. Durch einen Brand 1982 im Innern stark beschädigt, sind große Teile der Veste in den letzten Jahren aufwendig saniert worden. Hier ist heute das Deutsche Burgenmuseum beheimatet, das der Entwicklung der Burgen in Mitteleuropa nachgeht. Zudem wird die Geschichte der Veste und in der Freifraukemenate die fürstliche Wohnkultur des 19. Jahrhunderts museal präsentiert.

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Schloss Elisabethenburg

Schloss Elisabethenburg

Berühmtheit in Europa erlangte Meiningen um 1880, als der kunstsinnige Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen mit Hoftheater und Hofkapelle die Kulturwelt begeisterte und weitgreifende kulturelle Reformen auslöste. Das Residenzschloss Elisabethenburg war nicht nur Wohn- und Repräsentationsstätte, sondern auch geistiger MIttelpunkt dieses Musenhofes zwischen Weimar und Bayreuth. Als markantes Beispiel thüringischer Schlossbauten des Barock gehört die ab 1682 entstandene Schlossanlage auch zu den städtebaulichen Wahrzeichen Meiningens. Neben dem Schloss erwarten die Besucher das Theatermuseum "Zauberwelt der Kulisse" und das Literaturmuseum im Baumbachhaus.

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Schloss Wilhelmsburg

Schloss Wilhelmsburg

Schloss Wilhelmsburg wurde in den Jahren 1585 bis 1590 als Nebenresidenz der hessischen Landgrafen erbaut. Mit seinen prächtigen Wandmalereien und Stuckaturen stellt das weitgehend original erhaltene Schloss ein Juwel unter den Renaissanceschlössern Deutschlands dar. Der Riesensaal, das Tafelgemach und der Weiße Saal sind bedeutende Zeugnisse der höfischen Lebensweise, die Schlosskapelle zudem ein Schlüsselwerk protestantischen Kirchenbaus. Die Orgel gehört zu den ältesten noch bespielbaren hölzernen Orgeln in Europa. Das Museum präsentiert eine Ausstellung zum Thema "Der Schmalkaldische Bund als politischer Arm der Reformation" sowie zum Schlossbau und zur Nutzungsgeschichte.

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Schloss Friedenstein

Schloss Friedenstein

Schloss Friedenstein, ab 1643 durch Herzog Ernst den Frommen von Sachsen-Gotha erbaut, lässt als "Barockes Universum Gotha" auf einzigartige Weise vergangene Jahrhunderte lebendig werden. Inmitten eines ausgedehnten Parks ist das imposante Schloss mit seinen vielfältigen historischen Gemächern, dem barocken Ekhof-Theater und der Schlosskirche, dem Archiv und der Bibliothek, aber auch mit einzigartigen Sammlungen zu Kunst, Natur und Geschichte nahezu unverändert erhalten. Das Schloss beherbergt heute das Schlossmuseum, das Museum der Natur, das Historische Museum, Forschungsbibliothek und Staatsarchiv. Im Süden des Schlosses liegt das Herzogliche Museum, in dem die einzigartigen Kunstsammlungen präsentiert werden.

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Neues Palais

Neues Palais

Zu den Residenzen der um 1700 gefürsteten Grafen von Schwarzburg zählend, erlebte Arnstadt Anfang des 18. Jahrhunderts einen enormen kulturellen Aufschwung. Dieser ist heute vor allem im 1729 bis 1734 errichteten Neuen Palais erfahrbar. Die einzigartige barocke Puppenstadt "Mon plaisir" aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gibt ein detailgetreues Abbild residenzstädtischen Lebens. In den historischen Interieurs der Beletage werden ostasiatische und frühe Meißner Porzellane, geschnittenes Glas, Fayencen sowie Gemälde der ehemaligen fürstlichen Sammlungen gezeigt. Geschichte und Kulturblüte Arnstadts, insbesondere als erste Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs, vermittelt die neu gestaltete Bach-Ausstellung im Schlossmuseum.

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Schloss Sondershausen

Schloss Sondershausen

Das ehemalige Residenzschloss der Grafen und Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen zählt zu den kunsthistorisch interessantesten und größten Schlossanlagen Thüringens. Neben anschaulicher vierhundertjähriger Baugeschichte am Gebäude lässt sich im Schlossmuseum Residenzgeschichte in vielen Facetten erleben. Das Repräsentationsbedürfnis der Landesherren illustriert unter anderem die sogenannte "Goldene Kutsche", Staatswagen des Fürstenhauses und einzige "grand carrosse" aus dem frühen 18. Jahrhundert in Deutschland.
Der reichen Musiktradition ist eine separate Ausstellung gewidmet, ebenso der Geschichte der Residenzstadt, Natur, Umwelt und Archäologie.

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Schloss Molsdorf

Schloss Molsdorf

Der aus dem bürgerlichen Stand zum Freiherrn und Reichsgrafen aufgestiegene Diplomat Gustav Adolf von Gotter ließ ab 1734 die einstige Wasserburg zu einem prächtigen Landschloss mit anspruchsvollem Raumprogramm und zugehöriger Gartenanlage umbauen. Zu den namhaften beteiligten Künstlern zählen der sächsische Hofbaumeister Gottfried Heinrich Krohne, der Stuckateur Johann Baptist Pedrozzi und der preußische Hofmaler Antoine Pesne. Schloss Molsdorf spiegelt nicht nur das hohe Repräsentationsbedürfnis, sondern im Ausstattungsprogramm auch die aufgeklärte Geisteswelt Gottes wider. Das Schlossmuseum bewahrt zudem den Nachlass des Thüringer Künstlers Otto Knöpfer und eine Erotica-Sammlung des 20. Jahrhunderts.

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