Blankenberg

Blankenberg

Landschaft bei Blankenberg Der Ort wurde als „Veste Planckenberg“ 1232 erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg war ursprünglich Reichslehen und hatte dann verschiedene Besitzer (u.a. Grafen von Schwarzburg, von Meißen und der böhmischen Kirche). Sie bildete bis Ende des 2. Weltkrieges mit dem Rittergut Blankenberg ein geschlossenes Areal. 1948 wurde das „Alte Schloss“, wie die Burg im Volksmund hieß, ohne jede Notwendigkeit in die Luft gesprengt.

Schlossruine Veste Blankenberg Blankenberg ist eine auf einem Bergsattel gelegene Gemeinde mit ca. 1100 Einwohnern. Ihre Ortsbebauung liegt zwischen 420 m und 550 m über dem Meeresspiegel. Geprägt wurde Blankenberg in den letzten 150 Jahren vor allem durch die Papierindustrie. In der ehemaligen Papierfabrik Blankenberg ist die zweitälteste Papiermaschine Deutschlands zu sehen, die 1903 auf der Weltausstellung in Paris als technisches Wunderwerk bezeichnet wurde und 1906 in Blankenberg in Betrieb ging. Jetzt industriegeschichtliches Museum „im Werden“.

Landschaft am Rennsteig Im Ortsteil Arlas stand bis Mitte des 19. Jahrhunderts eine bekannte Wallfahrtskirche, die jedoch untergegangen ist.
In Blankenberg entstand 1862 eine ganz aus Feldsteinen gebaute Kirche, die Gnadenkirche. 1902 wurde die jetzige Schule eingeweiht. Sie ist die heutige Regelschule, in der die Klassen 5 bis 10 unterrichtet werden.
Landschaftlich reizvolle Ausblicke gibt es auf zahlreichen Wanderwegen um Blankenberg viele. Am bekanntesten sind die Aussichten vom Naturdenkmal „Bastei“, der Aussichtsplattform am „Hochzeitskorb“ und vom „Zigeunerhügel“. Sehr sehenswert ist die denkmalgeschützte Ruine der uralten „Veste Blankenberg“, die durch Ausgrabungen wieder sichtbar gemacht wurden. Eine ständige Ausstellung ist auf Anfrage zu besichtigen.

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