Hörselberg-Hainich

Hörselberg-Hainich

Kirche in Melborn Verwunschene Natur, mystische Sagenwelt, pittoreske Dörfer. Die Gemeinde Hörselberg-Hainich mit ihren 17 Ortsteilen ist eine Idylle für Einheimische wie Urlauber. Die größte Flächengemeinde in der Welterberegion Wartburg Hainich liegt direkt zwischen dem Weltnaturerbe Hainich und dem Weltkulturerbe Wartburg - und zugleich ganz zentral in Deutschland. Der geografische Mittelpunkt ist nur einen Katzensprung entfernt. Und "Katzensprung" ist ein gutes Stichwort: Den Wildkatzen, die im angrenzenden Nationalpark Hainich heimisch sind, ist in der Gemeinde Hörselberg-Hainich ein ganzen Dorf gewidmet.

hübsches Fachwerkhaus Viele der einzelnen Ortsteile der Gemeinde bezaubern mit hübschen Fachwerkhäusern und dörflichen Traditionen, an denen auch Gäste gern teilhaben dürfen. Kirmes- und Maifeste machen lediglich den Anfang. Auch die vielen Sagen, die sich um die Region ranken, teilen die Einheimischen gern mit ihren Besuchern. So soll etwa Frau Holle in den Hörselbergen leben, an deren Fuß die Gemeinde liegt. Aber Frau Holle hat auch ein Haus im Tal, genauer gesagt in Hastrungsfeld - und das kann besichtigt werden.

Wanderung zu den Hörselbergen Doch auch echte Dramen sollen die Hörselberge inspiriert haben. So heißt es, dass Richard Wagner seinen "Tannhäuser" nach einem Besuch in der Venushöhle schrieb, die in dem Höhenzug liegt. Bei einer Wanderung können sich Gäste ein eigenes Bild von den Legenden und den Naturschönheiten der Gegend machen - und finden im Hörselberghaus ein beliebtes Ausflugsziel in den Bergen.


Die Wartburg bei Eisenach Geschichten, vor allem aber Geschichte, prägen auch die Wartburg. Als Weltkulturerbe ist sie fester Bestandteil jedes Thüringen-Besuchers. Luther übersetzte hier - geschützt vor Verfolgung - die Bibel und auch die Heilige Elisabeth, die Burschenschaften und die Teilnehmer des legendären Sängerkrieges sind ein Teil ihrer Vergangenheit. Von den Mauern der Wartburg schweift der Blick bis zum Nationalpark Hainich, der zum UNESCO-Weltnaturberbe gehört. Hier darf die Natur sich ohne Eingriff durch die Menschen entwickeln und bildet so inzwischen den einzigen echten Urwald in Mitteldeutschland.


Ortsteile der Gemeinde Hörselberg-Hainich

Behringen
Einst lag Behringen auf königlichem Gebiet. Heute ist es das Zentrum der Gemeinde, doch einen Hauch aristokratischer Vergangenheit spüren Gäste noch immer - z. B. im Schloss. Dessen Park ist Kulisse für eine außergewöhnliche Skulpturensammlung.

Craula
Craula bietet bei gutem Wetter eine spektakuläre Sicht weit ins Land hinein - und ist Einstiegspunkt für zahlreiche attraktive Wanderrouten. Der Ort selbst verzaubert viele Besucher mit seinen denkmalgeschützten Gehöften und Fachwerkhäusern.

Ettenhausen
Ettenhausen war einst berühmt für seine Brunnenkresse. Heute können die Kresseteiche wieder besichtigt werden. Doch auch das Nessetal, in dem Ettenhausen liegt, und das Wasserkraftwerk am Fluss lohnen einen Besuch.

Großenlupnitz
Einer der ältesten Kirchenchöre des Wartburgkreises singt in Großenlupnitz. Doch auch Naturfreunden hat der Ort viel zu bieten, ist er doch perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen in den Hörselbergen oder zum Silbersee im Nationalpark Hainich.

Hastrungsfeld
Hastrungsfeld ist landwirtschaftlich geprägt und bestens geeignet für alle, die in Ruhe die Natur genießen wollen. Wer es ein bisschen aufregender mag, sucht das Frau-Holle-Haus oder forscht nach der geheimnisvollen Sage zur Ortsgründung.

Hütscheroda
In Hütscheroda dreht sich alles um die Wildkatze. Eine interaktive Ausstellung in der Wildkatzenscheune nimmt Besucher mit in die Welt der scheuen Tiere und im Schaugehege kommen sie ihnen schließlich auch real ganz nah.

Tüngeda
Tüngeda ist der älteste Ortsteil der Gemeinde Hörselberg-Hainich und bietet mit seinem "Märchenschloss", einer der wenigen noch erhaltenen Bockwindmühlen und der Talsperre zahlreiche Ziele für einen Tagesausflug.

Wenigenlupnitz
Wenigenlupnitz hat eine wechselvolle Geschichte. Das Schloss erzählt von einem Teil der adligen Herren, die der Ort gesehen hat. Und kurz hinter der Ortsgrenze holt sich die Natur heute zurück, was früher sowjetischer Truppenübungsplatz war.

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