Das Dreba‑Plothener Teichgebiet, auch bekannt als „Land der Tausend Teiche“, entstand vor rund 900 Jahren durch Benediktinermönche. Im Laufe der Zeit wuchs die Zahl der Teiche auf zeitweise über tausend an. Nach 1970 wurden kleinere Teiche zusammengelegt, wodurch größere Gewässer entstanden.
Dank des gemeinsamen Engagements von Naturschützern sowie Teich-, Forst- und Landwirten konnte eine vielfältige Landschaft bewahrt werden, die zahlreichen seltenen und bedrohten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bietet. Zudem dient das Gebiet als bedeutender Rastplatz für Zugvögel.
Die beeindruckende Vogelwelt lässt sich das ganze Jahr über besonders gut von zwei Beobachtungstürmen und dem teichnahen Erlebnispfad aus entdecken. Im gesamten Gebiet informieren Tafeln über Natur und Geschichte; im Hausteichhaus kann zudem eine Ausstellung besucht werden.
Der 1000‑Teiche‑Rundweg gliedert sich in eine nördliche „kurze“ Runde (3,2 km) und eine südliche „mittlere“ Runde (5,1 km). Die Variante „gesamt“ (6,8 km) umfasst beide als äußeren Rundkurs. Achten Sie dabei auf die Beschilderung. Bei Nutzung der Navigationsfunktion ergibt sich technisch bedingt ein Wegverlauf in Form einer „8“ mit einer Gesamtlänge von 8,3 km.