Glittstein

Glittstein

Diesen Stein, so erzählt die Sage, wollte vor undenklichen Zeiten ein Leineweber zur Sühne eines begangenen Verbrechens von der etwa zwei Stunden Wegs entfernten Pleßkuppe vor die Kirche in Frauenbreitungen in einer Schürze tragen. Fast hatte er das Ziel erreicht, als der Stein dem erschöpften Weber aus der kurzen Schürze an dem oben genannten Platze zu Boden glitt.

Alle Bemühungen des Webers, ihn nach der kaum noch zweihundert Schritt entfernten Kirche zu bringen, waren vergebens; so liegt er denn
als Wahrzeichen Frauenbreitungens noch bis auf den heutigen Tag an der nämlichen Stelle.

Lage



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