Thüringer Staatskanzlei

Thüringer Staatskanzlei

Als kurmainzische Statthalterei wurde in den Jahren von 1711 bis 1720 unter Einbeziehung der Renaissancehäuser "Zum stolzen Knecht" und "Zur güldenen Flechte" nach Plänen des Baumeisters Maximilian von Welsch ein barockes Palais errichtet. Lange Zeit wurde in diesem Haus über die Geschicke der Stadt entschieden. Aufgeklärte und hochgebildete Politiker sorgten für wirtschaftlichen Aufschwung und förderten die Kultur. Heute ist in diesem Gebäude die Staatskanzlei des Landes Thüringen untergebracht.

Unzählige Male hat Johann Wolfgang von Goethe, oft als Begleiter seines Herzogs Carl August, Erfurt besucht und dabei immer im Weimarer Geleitshaus, Regierungsstraße 72, gewohnt. Von hier aus schritt Goethe am 2.10.1808 zur Audienz bei Kaiser Napoleon, der in der benachbarten Statthalterei seine Residenz hatte. Die kleine Grünanlage wurde im 18. Jahrhundert angelegt und stand damals am Sonntag "anständig gekleideten Bürgern" offen, wie auch die Assembleen bei Statthalter Dalberg. Er war der letzte Vertreter des Mainzer Erzbistums, denn nach dem Reichsdeputationshauptschluss wurde Erfurt im Jahr 1802 an Preußen angeschlossen.

Kontakt

Thüringer Staatskanzlei

Regierungsstraße 73
99084 Erfurt

0361 37920
0361 3792107
www.thueringen.de/de/tsk/

Lage



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