Angerbrunnen

Angerbrunnen in Erfurt

Die Figuren auf dem monumentalen Angerbrunnen in Erfurt von 1890 stellen Industrie und Gartenbau, den Erfurter Gewerbefleiß, dar.
Die katholische Wigbertikirche (1259) schließt den Anger nach Westen ab. Sie hat eine schöne Rokokoausstattung. Unmittelbar im Anschluss an die Kirche befindet sich der Valentinerhof, der den Beginen, die fromm, ehelos und in Gütergemeinschaft lebten, als Wohnung diente. Nach der Reformation wurde dieses "Nonnenhaus" geschlossen, und die Augustinermönche nutzten das Kloster von 1651 bis 1824. Kulturvoll ging es zu im "Haus Dacheröden" (Anger 37/38), das seinen Namen nach einem Eigentümer aus der Goethezeit hat. Der Teesalon der Tochter des Hauses zog so berühmte Gäste wie Goethe und Schiller an. Wilhelm v. Humboldt entführte dann die schöne Caroline v. Dacheröden als Ehefrau nach Berlin. In Erinnerung an sie blieb der Name des Gebäudes, er verdrängte sogar die historischen Bezeichnungen des 1833 erneuerten Doppelhauses.

Lage



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