Bunkermuseum Frauenwald

Bunkermuseum

Besucher tauchen in die Stasi-Unterwelt ab!
Für die Besucher des Bunkermuseums bei Frauenwald offenbart sich in einer Führung ein Einblick in die jüngste Geschichte Ostdeutschlands. Wer sich auf die Exkursion begibt, hat zuvor meist wenig über Bunker hören oder diese gar besichtigen können. Während eine Vielzahl von Bunkern als Gefechts- und Schutzanlagen erbaut wurden, handelt es sich bei der Anlage am Hotel "Rennsteighöhe" um einen Führungsbunker, ähnlich denen, die schon im 2. Weltkrieg zum Einsatz kamen.

Im Ernst- bzw. Kriegsfall sollte er der Bezirkseinsatzleitung des Ministeriums für Staatssicherheit zur Gewährleistung ihrer Führungsaufgaben dienen. Ein Schutz gegen jegliche Art von militärischen und kriegerischen Handlungen war daher unerlässlich.

In der Zeit des kalten Krieges erbaut, verfügte der Bunker über modernste Nachrichtentechnik, eigene Stromversorgung, Telefon, Fernschreiber, mobile Funktechnik und diverse Abhöreinrichtungen.

Die Tarnung war nahezu perfekt, was sich schon aus der Gliederung des gesamten Objektes ergibt. Die stationierte Mannschaft war von der Stärke, sowie von der Bewaffnung in der Lage, die Selbstverteidigung zu gewährleisten.

Bei atomarer Einwirkung, jedoch nicht bei atomarer Verstrahlung war sowohl die Besatzung des Bunkers, als auch die Nachrichtentechnik einschließlich der Stromversorgung gesichert.
Ein ausgefeiltes System lebenserhaltender Maßnahmen sicherte das Überleben für 1 Jahr (im Atomskriegsfall jedoch für 6 - 8 Tage).

Dies galt auch für den Einsatz chemischer Waffen. Erreicht wurde dies durch die hermetische Verschlussfähigkeit des gesamten Bunkerraumes zur Außenluft, durch dichten Beton, Türen und Schleusen mit erforderlichen Schutzkleidungen und Entaktivierungsanlagen und der damit verbundenen Sicherung der Atemluft mit Hilfe von Ventilatoren, Filtern und der separaten Sauerstofferzeugung.

Diese Anlagen sind teilweise noch heute im Original zu besichtigen.

Die Sicherung der Stromversorgung, besonders der Nachrichtentechnik, war durch Batterien, Umformer und eine eigene Notstromversorgung außerhalb des Bunkers gewährleistet. Weiterhin gab es es außerhalb des Bunkers (im heutigen Hotel) einen Lagebe- sprechnungsraum u. mehrere Notunterkünfte. Zur Aufrechterhaltung und Erweiterung der Wirksamkeit des Bunkers, auch unter Kriegsbedingungen, gab es die materiell-technische Basis, eine Lagerhalle über dem Bunker, welche jedoch nach der Wende zusammen mit der Nachrichtentechnik und streng geheimen Führungskonzepten leer geräumt wurde.



Gleich neben dem Bunkermuseum befindet sich das Waldhotel "Rennsteighöhe".
(ideal für einen Restaurant-Besuch vor oder nach der Bunker-Führung)

Besonderes

Das reality-Erlebnis: "Übernachten im kleinen Bunkerabschnitt"

Inklusive Erkunden des Bunkers und Kochen in der Bunkerküche, Abendessen a-la NVA, einer "Gute-Nacht-Geschichte", Wachablösung/Einweisung in die Nachtbetreuung, Wecken und Wachablösung, Frühsport u.v.m.

Buchungen über Tel.: 036782 62200

Kontakt

Bunkermuseum Frauenwald
Frau Kathleen Höhn

Am Rothenberg 1
98711 Frauenwald

036782 62200
036782 62201
www.waldhotel-rennsteighoehe.de

Öffnungszeiten

Führungen:

03. November bis 20. Dezember
Sa + So stündlich 10:00 - 16:00 Uhr
Mo - Fr 11,14 und 15:00 Uhr

21. Dezember bis 01. März
täglich stündlich 11:00 - 16:00 Uhr
am 24. und 31. Dezember
stündlich 10:00 Uhr - 14:00 Uhr

20. April bis 02. November
und 02. März bis 19. April

Sa + So std. 10:00 - 16:00 Uhr
Mo - Fr 11, 14:00 Uhr, 15:00 Uhr

20. April bis 02. November
täglich, std. 10:00 - 17:00 Uhr

Preise

Normalpreis:
Erwachsene ab 17 Jahre: 7,00 EUR
ermäßigt:
Kinder von 6 bis 16 Jahren: 3,00 EUR, Kinder unter 6 Jahren: frei
Gruppenpreis:
Reisegruppen ab 35 Personen: 5,00 EUR

Bilder

Bunkermuseum bei Frauenwald
Bunkermuseum bei Frauenwald
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Lage



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