Mausoleum

Mausoleum in Greiz

Die Schönheit und Stille des Waldes regten den Fürsten Heinrich XXII. an, inmitten der Wälder und in der Nähe seines geliebten Jagdsitzes beigesetzt zu werden. Im Jahre 1878 beauftragte der den Greizer Landbaumeister Eduard Oberländer zum Bau einer Kapelle im gotischen Stil mit Gruft, die 1883 fertiggestellt wurde.

Seit 1902 ruhte dort der Fürst neben seiner Gemahlin Ida (beigesetzt bereits 1891) und seinem später verstorbenen Sohn Heinrich XXIV.. Durch den Fall des Kaiserreiches und späterer Umbrüche verfiel die Grabstätte. 1969 wurden die sterblichen Überreste in das Krematorium Werdau verbracht und dort verbrannt. Die nummerierten Urnen mit der Asche der fürstlichen Familie verscharrte man auf dem Neuen Friedhof in Greiz. 1997 konnten die Urnen ausfindig gemacht werden und fanden auf der ersten Empore, neben dem Prunksarg der reußischen Grafen Heinrich VI., in der Stadtkirche St. Marien einen neuen Platz.

Das Mausoleum wurde 1994 aufwendig restauriert. Die grundlegenden Bauarbeiten von der Gruft bis zum Dach, legten auch das alte Portal der Kapelle frei. Beim Besuch des Naherholungsgebietes Waldhaus kann man sich von der schlichten Eleganz des Bauwerkes überzeugen.
Das Mausoleum wird während der Sommermonate sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr zur Besichtigung geöffnet. Informationen erhalten Sie über das Fremdenverkehrsamt Greiz-Information.

Kontakt

Mausoleum
Tourist-Information

Burgplatz 12
07973 Greiz

0 36 61 / 70 32 93
0 36 61 / 70 32 91
Kontakt / Reservierung

Öffnungszeiten

ganzjährig nach Vereinbarung



Lage

Routenplanung nach:
Burgplatz 12, 07973 Greiz
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