GoetheStadtMuseum Ilmenau

GoetheStadtMuseum Ilmenau

Das Amtshaus ist mit seiner barocken Fassade eines der schönsten Gebäude Ilmenaus. Gräfin Sophie von Henneberg ließ es 1616 als Witwensitz erbauen. Nach dem großen Ilmenauer Stadtbrand 1752 wurde das Gebäude nach den Plänen des Barockbaumeisters Gottfrie Heinrich Krohne 1756 wieder aufgebaut und diente der herzoglichen Familie als Dienst-und Wohnräume.

Das GoetheStadtMuseum hat im 1. Obergeschoss des sanierten Amtshauses seine Türen geöffnet. Die Dauerausstellung präsentiert Goethe als Dichter, Beamten und Naturforscher. Zum ersten Mal besitzt die Stadt Ilmenau ein Museum, das sowohl dem Thema „Goethe und Ilmenau“ als auch der wechselvollen Stadtgeschichte gerecht wird und auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist.

Im Erdgeschoss des Amtshauses befindet sich die Ilmenau-Information, in der man neben ausführlichen Informationen zu Ilmenau auch die Eintrittskarten für das Museum erhält und Führungen buchen kann.

In der ehemals herzoglichen Wohnetage nahm Johann Wolfgang Goethe Quartier, während er in Ilmenau staatsamtlichen Pflichten nachging.
Im ersten Teil der Dauerausstellung lernt man den Dichter Goethe kennen, der im Auftrag des weimarischen Herzogs versuchte, den Kupfer- und Silberbergbau wieder in Gang zu bringen, zerrüttete Finanzen zu ordnen und der sich dabei „eine Anschauung der Natur“ erwarb, die er „um keinen Preis umtauschen“ mochte.
Im zweiten Teil der Ausstellung werden Facetten einer Stadt zwischen Natur, Industrie, Kurgeschichte und Technologie gezeigt. Weitreichende politische Ereignisse der letzten beiden Jahrhunderte bilden den Rahmen, um sichtbar zu machen, was das Leben der Menschen bewegt und beeinflusst hat. Eine Fotoinstallation deutet den gravierenden Wandel in der Lebens- und Arbeitswelt bis zum heutigen Tag an. Als Zeichen ökonomischer Leistungsfähigkeit der Stadt werden die großen traditionellen Wirtschaftszweige Ilmenaus, die Glas- und Porzellanfabrikation, vorgestellt.

Die Ausstellung präsentiert sich nicht nur mit musealen Objekten und Schautafeln, sondern auch mit vielen Exponaten zum Anfassen und aktiven Erleben. An Hörstationen ist Goethes Lyrik in verschiedenen Sprachen hören. Eine Webcam überträgt live die Aussicht vom Kickelhahn, dem Entstehungsort von „Wandrers Nachtlied“, ins Museum. Im Bergbauzimmer können Kinder in einem kleinen Stollen die Welt unter Tage entdecken. Mit welch’ genialer Technik die Bergleute das Grubenwasser im Schacht hoben, erfährt der Besucher, wenn er das bewegliche Modell einer bergmännischen Wasserkunst selbst in Bewegung setzt. Und überall Schubläden in den Vitrinen – neugierige Blicke sind ausdrücklich erwünscht. Ergänzende Informationen während des Museumsrundgangs erhält der Besucher über einen tragbaren i-Guide (Kulturführungen) in deutscher oder englischer Sprache.

Kontakt

GoetheStadtMuseum Ilmenau
Kathrin Kunze

Am Markt 1
98693 Ilmenau

03677 600210
Kontakt / Reservierung

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag
10.00 Uhr – 17.00 Uhr

Letzter Einlass 30 Minuten vor der Schließung.

Preise

Normalpreis:
3,00 EUR
ermäßigt:
1,50 EUR
Gruppenpreis:
2,00 EUR

Lage



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