Hier finden Sie empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten in Thüringen Unterkünfte
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Als eine „Spielrunde“ Altenburger Bürger und Edelleute sich 1813 den Skat ausdachten, konnten sie nicht wissen, dass ihre Spielekreation einen derart einzigartigen Siegeszug durch die deutsche Freizeitkultur antreten würde. Zu Ehren des von den Deutschen am meisten geliebten und gespielten Kartenspiels erbaute man 1903 aus privaten Spendenmitteln den Skatbrunnen. Die vier Bauern, die Wenzel, kämpfen um die Vorherrschaft, wobei der „Eichel Unter“ natürlich gewinnt. Wer seine Karten unter dem Wasser des Brunnens tauft, hat immer Glück im Spiel. Die Altenburger Kartentaufe ist ein Muss für jeden Kartenspieler und in Begleitung eines Wenzels und echt Altenburger Spielkarten ein grosser Spass.
Das in Gera ansässige Sky Motion Team bietet Rundflüge an, bei denen man Thüringen einmal von oben entdecken kann. Gestartet wird von den Flugplätzen Gera-Leumnitz und Altenburg-Nobitz aus.
Das 1769 erstmals bewohnte Sommerpalais im Fürstlich Greizer Park beherbergt heute die Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung. Neben den spätbarocken und frühklassizistischen Wohnräumen können wechselnde Ausstellungen mit historischer Druckgraphik, zur Buchkunst und Karikatur besichtigt werden. Die Triennalen der Karikatur entfalten eine Anziehungskraft weit über Thüringen hinaus. Zusammen mit dem 23 Hektar großen Park und dem Café im Küchenhaus existiert ein Ensemble, das Naturgenuss mit Kunsterlebnis und gepflegter Kulinarik verbindet.
Die Stadt- und Hauptkirche Geras ist die Johanniskirche. Bereits im 12. Jahrhundert wurde sie am Johannisplatz in der Nähe der alten Stadtburg gegründet. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden hier die "Musikalischen Exequien", die der am 8.10.1585 in Köstritz geborene Heinrich Schütz als Trauermusik für Heinrich Posthumus Reuß komponierte, uraufgeführt.
St. Marienkirche in Gera: Die Pfarrkirche St. Marien liegt im Ortsteil Untermhaus. Sie wurde als einschiffiges spätgotisches Bauwerk im 15. Jahrhundert unter Einbeziehung eines romanischen Vorgängerbaus errichtet. Erst im 16. Jahrhundert wurde auf der Nordseite der Turm hinzugefügt.
Die Salvatorkirche ist ihrer äußeren Form nach ein Barockbau und wurde in den Jahren 1717-1720 nach Plänen des Baumeisters David Schatz errichtet. Im Juni 1725 wurde die neue Orgel durch Johann Sebastian Bach geprüft und abgenommen. Im Jahre 1903 erhielt die Barockkirche durch Initiative des Stadtbaurates Marsch eine Innenausstattung im Jugendstil.
Die Stadtapotheke in Gera befindet sich am Marktplatz (an der Einmündung der Kleinen Kirchstraße). Der Renaissancebau aus dem Jahr 1592 bezaubert vor allem mit seinem reich verzierte Erker.
Über dem alten Markt „Brühl“ als erste Stadtkirche erbaut, blieb nach der Brandschatzung der Hussitenkriege 1430 nur noch die Krypta und die tonnengewölbte Unterkirche der romanischen Saalkirche erhalten. Die wiedererichtete spätgotische Kirche wurde schon 1521 von reformatorischen Predigerfreunden Luthers und Luther selbst genutzt. Bei der Restauration wurden die Farbigkeit der Gotik nachempfunden. Das kleine Türmerstübchen ist begehbar.
1225 erstmals erwähnt; heutige Gestaltung entstand nach dem Stadtbrand von 1802; auf der ersten Empore befindet sich der Sarg Heinrich VI.
Hinter dem Rathaus befindet sich die spötgotische Stadtkirche St. Peter.
Schon im 12. Jahrhundert soll hier eine Kapelle gestanden haben. Sie wurde von dem Zisterziensernonnenkloster, an welches noch die heutige Klosterstraße erinnert, betreut. Der jetzige Kirchenbau stammt aus dem Jahre 1583. Über der südlichen Eingangstür ist ein Stein mit der Gestalt des Kirchenpatrons Petrus angebracht.