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Wissenswertes zur Lohnentwicklung in Thüringen



In keinem anderen Bundesland sind die Bruttolöhne innerhalb der letzten Jahre derart stark angestiegen wie in Thüringen. Der Freistaat konnte den Daten des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung zufolge seit dem Jahr 2010 um stolze 18,9 Prozent zulegen. Folgende Gründe können für die positive Lohnentwicklung verantwortlich gemacht werden:

  • Abkehr von der Niedriglohnstrategie der Vergangenheit
  • Wachsender Fachkräftebedarf (z. B. im Thüringer Tourismus)
  • Größere Bereitschaft der Arbeitnehmer zum Jobwechsel zugunsten besserer Bezahlung
  • Der in Deutschland eingeführte Mindestlohn

Seit dem Jahr 2010 wurden sowohl Thüringens Förderpolitik als auch die Vergabe öffentlicher Aufträge an faire Lohnzahlungen und gute Arbeitsbedingungen gekoppelt. Genauso tragen auch selbstbewusstere Beschäftigte und stärkere Betriebsräte einen bedeutenden Teil zum Umdenken in der Wirtschaft bei.

Förderung der Lohnsteigerung in kleinen und mittleren Unternehmen

Seit dem Jahr 2014 hat der Freistaat Thüringen neue Richtlinien zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft festgelegt. Mittels eines Zuschlagssystems sollen so neben Forschung und Entwicklung vor allem auch kleine und mittlere Unternehmen zukünftig mehr gefördert werden, um die regionale Wirtschaftsstruktur weiterhin zu verbessern. Langfristig sollen dadurch auch die sozialen sowie die qualitativen Standards steigen, um die Attraktivität des Standorts weiter zu erhöhen. 

Neu hinzugekommen ist seitdem außerdem, dass die Förderung an eine bestimmte Vergütung in den Betrieben gekoppelt ist. Konkret bedeutet das, dass alle Beschäftigten eines Unternehmens, deren Stelle durch die Investitionszulage gefördert wurde, pro Jahr mindestens 25.000 Euro verdienen müssen. Gleichzeitig wird seit 2014 ebenfalls die Sicherung von Arbeitsplätzen in Betrieben entsprechend honoriert, wenn die Beschäftigten von der Förderung deutlich profitieren. Damit ist gemeint, dass ein Unternehmen innerhalb der nächsten fünf Jahre nach der geförderten Investition eine Lohnsteigerung von mindestens 20 Prozent über der durchschnittlichen Lohnentwicklung des entsprechenden Gewerbes nachweisen können muss.

Das müssen Betriebe im Hinblick auf die Lohnbuchhaltung beachten

Neben persönlicher Entfaltung und Anerkennung sind es vor allem monetäre Anreize, mit denen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter motivieren und an den eigenen Betrieb binden können. Finanzielle Förderungen und Gehaltserhöhungen stellen jedoch auch Betriebe unter Umständen vor eine Herausforderung, da diese entsprechend auf der Lohn- und Gehaltsabrechnung der Angestellten berücksichtigt werden müssen. Aber auch aufwendigere Entgeltabrechnungen sollte Unternehmer trotz allem nicht davon abhalten, ihre Mitarbeiter mit höheren Vergütungen anzuspornen.

Möchten sich Unternehmen nicht selbst mit der Verdienstabrechnung ihrer Angestellten befassen, lagern sie diese häufig an einen externen Buchhalter aus, oder sie suchen Hilfe bei einem Steuerberater. Insbesondere für kleine Unternehmen sind die Kosten, die sie für die Bezahlung eines Experten aufwenden müssen, aber unverhältnismäßig hoch. Für sie kann es sich daher lohnen, auf ein kostengünstigeres Gehaltsprogramm zurückzugreifen. Mittlerweile gibt es auf dem Markt ein breites Produktspektrum spezieller Software für die Lohnabrechnung - so zum Beispiel die bedienfreundlichen Lohnprogramme des Software-Herstellers Lexware. Sie erfordern nur eine geringe Einarbeitungszeit und sind optimal auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen ausgerichtet.

Funktionen und Vorteile moderner Lohn- und Gehaltssoftware

Software-Programme für die Lohnabrechnung können Betriebe optimal dabei unterstützen, alle Löhne und Gehälter unter Berücksichtigung der jeweiligen Steuerklassen einfach und schnell zu ermitteln und korrekt abzurechnen. Ihre Benutzeroberfläche ist sehr intuitiv gestaltet, sodass sich auch Laien schnell darin zurechtfinden und damit fehlerfreie Abrechnungen erstellen können. Durch die Nutzung einer Gehaltssoftware profitieren Unternehmen von folgenden Vorteilen:

  • Sie sorgt dafür, dass nichts Wichtiges vergessen wird.
  • Sie bewahrt vor möglichen Fehlern auf der Verdienstabrechnung.
  • Sie hilft dabei, wertvolle Zeit und damit langfristig auch Kosten einzusparen.
  • Sie unterstützt dabei, stets den umfassenden Überblick über die Unternehmensfinanzen zu behalten.

Die Programme sind darüber hinaus mit weiteren praktischen Features ausgestattet, die Unternehmen die Lohnbuchhaltung um ein Vielfaches vereinfachen: Mit einer integrierten Funktion für das Online-Banking können zum Beispiel alle Lohn- und Gehaltszahlungen auf Knopfdruck schnell und einfach abgewickelt werden. Um den Austausch von Daten mit anderen Programmen zu vereinfachen, verfügt Gehaltssoftware außerdem über diverse Schnittstellen. Diese gewährleisten, dass Unternehmen ihre Daten unkompliziert an den Steuerberater oder das Finanzamt übermitteln können.

Stets auf dem aktuellen Gesetzesstand

Die deutsche Gesetzgebung ändert sich jedes Jahr. Im Zuge dessen gibt es auch im Hinblick auf die Lohn- und Gehaltszahlungen regelmäßig Neuerungen, die Unternehmer stets im Blick haben müssen. Sie sind dazu verpflichtet, immer nach den neuesten Gesetzen zu handeln und diese insbesondere auch in ihrer Buchführung entsprechend zu berücksichtigen - andernfalls drohen ihnen später Probleme mit dem Finanzamt. Moderne Lohnprogramme geben nach neuen Gesetzesänderungen regelmäßig Updates heraus, sodass die Software immer automatisch auf dem neuesten Gesetzesstand gehalten wird. Anwender müssen sich also keine Sorgen machen, dass sich in der Lohnbuchhaltung Fehler einschleichen.

Fazit
Für viele Unternehmen ist die Lohnbuchhaltung unübersichtlich und kompliziert, da es zahlreiche Dinge gibt, auf die sie achten müssen, um alle Löhne und Gehälter stets korrekt und gesetzeskonform abzurechnen. Gerade kleinen und mittleren Unternehmen ist es aus Kostengründen meist nicht möglich, hierfür extra einen Buchhalter einzustellen. In diesem Fall kann Unternehmern eine bedienfreundliche Gehaltssoftware eine große Unterstützung sein. Mit ihr können nicht nur alle anfallenden Aufgaben fehlerfrei erledigt werden, sondern sie spart Betrieben darüber hinaus auch noch Ressourcen und Zeit.

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