Aussichten mit Weitblick, das verspricht dieser 10,6 Kilometer lange, eher leichte Wanderweg. Er verläuft durch die wechselnden Landschaften von dichtem Bergmisch- und Fichtenwald sowie weitem Offenland.
Gleich zu Beginn vermittelt das Monument in Frauenwald einen Eindruck von der langen Geschichte dieses typischen Thüringer Waldortes. Entlang des auf einem Höhenrücken verlaufenden Panoramaringes eröffnen sich weite Rundumblicke bis zum Bleßberg. Auch das mächtige Oberbecken des Pumpspeicherkraftwerks Goldisthal zeigt sich aus dieser Perspektive in seiner beeindruckenden Größe – ein eindrucksvolles Zusammenspiel von Natur und Technik.
Vom Kleinen Riesenhaupt reicht der Blick über den südlichen Ortsteil und macht den Verlauf des Höhenzuges mit seinen sanften Steigungen sichtbar. Anschließend führt der Weg auf den Herz- und Nervenweg, der seinen Namen dem leichten Anstieg und seiner belebenden Wirkung auf das Kreislaufsystem verdankt.
Im Tal angekommen, steigt der Weg wieder an und führt zu den Teichen am Bergbad sowie weiter zur Hungerquelle. Dort bietet sich die Gelegenheit, ein frisches Schlückchen Natur zu genießen; bis heute wird an dieser Stelle Osterwasser geschöpft. Nach einer kurzen Strecke gelangt man über den Wiesengrund am Lenkgrund zurück zum Ausgangspunkt am Hirsch-Monument am Bohrstuhl.
Wer Ruhe und das wohltuende Waldklima sucht, findet beides hier in unmittelbarer Nähe. Besonders an heißen oder windigen Tagen bietet der Wald seinen Wanderern schützende Bedingungen. Die Route verläuft überwiegend über mäßige Steigungen und Gefälle und bleibt damit gut begehbar.
Schwierigkeit: mittel
Strecke: 10,6 km
Dauer: 3:00 h
Aufstieg: 187 hm
Abstieg: 181 hm
Höchster Punkt: 763 m
Tiefster Punkt: 653 m
Parken: Parkplatz am Monument Frauenwald Ortseingang.
Streckenverlauf von der Wanderung "Panoramaring & NaturKunstBlicke - Frauenwald - Thüringer Wald" von outdooractive