Bertuchhaus

Bertuchhaus

Das stattliche Bürger- und Gesellschaftshaus des Klassizismus ist nach dem einstigen Bauherrn, dem Schriftsteller, Verleger und Unternehmer, Friedrich Justin Bertuch (1747-1822) benannt. Errichtet wurde es in zwei Bauabschnitten zwischen 1780 und 1802. Besonders auffallend und architektonisch bemerkenswert sind sowohl äußere, wohlproportionierte Dreigliederung wie auch der repräsentative Eingangsbereich mit dem Treppenaufgang im Innern. Bertuch gründete 1791 das "Landes-Industrie-Comptoir", das damals zu den ersten großen handwerklichen Unternehmen in der Residenzstadt zählte. In alten Stadtführern kann man nachlesen, wen der rührige Geschäftsmann alles beschäftigte: "Gegen 280 Künstler, Kupferstecher, Kupferdrucker, Litographierer, Setzer und Drucker. Sechs Pressen, eine eigene Kupferdruckerei gehörten dazu." Ab 1786 gab Bertuch auch das "Journal des Luxus und der Moden" heraus. Bei ihm war Christiane Vulpius, die später Goethes Ehefrau wurde, mit der Herstellung von Kunstblumen beschäftigt. Seit 1954 befindet sich in dem Haus das Stadtmuseum. Es wurde zwischen 1991 und 1998 vollständig restauriert.

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Kontakt

Bertuchhaus

Karl-Liebknecht-Straße 5
99423 Weimar

03643 82600

Lage



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