Manebach

Manebach in Thüringen

Blick auf Manebach Inmitten einer herrlichen Mittelgebirgslandschaft erstreckt sich der „Staatlich anerkannte Erholungsort“ Manebach (510 - 600 m ü. NN), umrahmt von bis zu 861 m hohen Bergen am Nordosthang des Thüringer Waldes im malerischen Ilmtal. Das typische Straßendorf ist weitgehend in seiner ursprünglichen Form erhalten geblieben. Markante Felsen sind an den Berghängen rund um Manebach zu finden, die schon J.W.v. Goethe inspirierten. Zu ihnen gehören der Große u. Kleine Hermannstein (Kletterfelsen) und der Schwalben- und Emmastein.

Goethehäuschen am Goethewanderweg Auf historischen Spuren führt ein weitverzweigtes und gut ausgeschildertes Wanderwegenetz zu attraktiven Ausflugszielen rund um Manebach. Der Goethewanderweg verbindet bekannte Goethegedenkstätten miteinander.
Der "Obere Berggraben", als kulturhistorischer Lehr- und Wanderweg, verläuft am Südhang des oberen Ilmtals und erinnert an den früheren Bergbau und der neu angelegte "Bergbaulich-geologisch-paläontologischer Wanderpfad" sowie der "Leitweg" - ein behindertengerecht ausgebauter Panoramaweg, bieten einen einzigartigen Einblick in den geologischen Aufbau dieser Gegend.

Haus des Gastes Von den Vereinen werden jährlich schon zur Tradition gewordene Feste gestaltet. Dazu gehören Faschingsumzug, Maibaumsetzen, Sommerfest, Brunnenfest, Hüttenkirmes und Weihnachtsmarkt. Erstmals erwähnt wird Manebach als hennebergisches Lehngut 1351.
Die ersten Siedler waren Waldarbeiter, Köhler, Harzer, Pechsieder und Bergleute. Steinkohle wurde bis 1949 in kleinen Mengen abgebaut.
Im 19. Jh. entstanden zwei große Masken- und Papierlaternenfabriken, die viele Einwohner bis 1971 beschäftigten. Glasverarbeitung, Porzellanherstellung sowie Kunststoffverarbeitung waren weitere Beschäftigungszweige. Neben zahlreichen Handwerksbetrieben befinden sich zur Zeit Softwarefirmen, Glasbläsereien und ein kunststoffverarbeitender Betrieb im Ortsteil.

Manebacher Heimatstube In Manebach in Thüringen befindet sich neben historisch bedeutsamen Gebäuden wie der Kirche und dem Kantorshaus, das einzige Vorkommen fossiler Pflanzen in Mitteleuropa, indem seit über 300 Jahren noch in den gleichen Fundschichten wissenschaftlich beobachtet, gesammelt und geforscht wird.
Eine Besonderheit sind zahlreiche Pflanzenfossilien, die beim Steinkohlenabbau 1695 entdeckt wurden. In der Paläobotanik hat Manebach unter den Wissenschaftlern Berühmtheit erlangt. Zahlreiche Fundstücke Manebacher Fossilien befinden sich in naturkundlichen Museen der Welt sowie in der Heimatstube - im Haus des Gastes.

Tipp: An Schnitzkursen können Sie in der "Thüringer Schnitzstube" / Thomas Kühn teilnehmen.

Informieren Sie sich auch über den Ilmtal-Radwanderweg

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