Osterburg bei Henfstädt

Osterburg bei Henfstädt

Die Osterburg auf dem Hainberg bei Henfstädt wurde zum ersten Mal im Jahre 1268 erwähnt. Nachdem sie in den darauf folgenden Jahrhunderten mehrmals die Besitzer wechselte, wurde sie 1578 an die Herren von Hanstein verlehnt und verblieb über mehrere Jahrhunderte in deren Besitz.

Der Name des Berges Hain deutet darauf hin, dass sich an dieser Stelle einst ein vorchristliches Heiligtum befand.
Auf ihm befinden sich die Reste der Burganlage, deren Zerfall wahrscheinlich im 15. Jahrhundert begann. Die Burgruine ist vollständig von einem Wall und Graben umgeben.

Markantestes Wahrzeichen der Burg ist 20 m erhaltenen Bergfried. Weiter sind der Südost-, der Nordwest- und der Ostturm erhalten geblieben. Diese dienten ursprünglich als Wehrtürme. Um den sichtbaren Verfall der Ruine entgegenzuwirken, schlossen sich im Jahre 1977 einige heimatkundlich interessierte Jugendliche zum "Arbeitskreis Osterburg" zusammen. Dieser bemüht sich bis heute um diese Anlage. Besucher haben die Möglichkeit, nach vorheriger Absprache die Burg zu besichtigen.

Herr Römhild, 03685 403689
Frau Langner-Schneider, 036873 20276

Lage



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