Jüchsen

Jüchsen in Thüringen

Die St. Peter und Pauls Kirche Jüchsen, der älteste Ort des thüringischen Grabfeldes, 758 in einer Schenkung an das Kloster Fulda genannt, liegt als zentraler Ort im Muldental des gleichnamigen Baches. Mittelalterliche Namensformen sind 758 Gohhusia, 824 Juchiso, 857 Juchisa.

Mittelpunkt des Dorfes ist der Untere Tanneberg, der Kirchberg, mit dem Sitz des Herren von Jüchsen (1151 bis 1519), heute Platz der Regel- und Grundschule. Nur einige Schritte davon entfernt befindet sich die St. Peter und Pauls Kirche (Neubau 1628 bis 1638) und die alte Schule (1609), jetzt Museum.

Fachwerkhaus in Jüchsen Besonderer Anziehungspunkt ist die an der Straße Jüchsen - Wachenbrunn gelegene landschaftlich reizvolle Widderstatt, einer der bedeutendsten vorgeschichtlichen Siedlungsplätze Südthüringens. Das an einer Quellmulde ausgebildete Siedlungsareal wird seit 8.000 v. Chr. von Menschen aufgesucht.

Von hier aus kann man auf dem ausgeschilderten Keltenwanderweg Richtung Steinsburg (Römhild) wandern. Südwestlich von Jüchsen in Thüringen, unweit der Straße nach Queienfeld, liegen zwei Wiesen von besonderen Wert: die Wirtswiese und die Graulache, die 1996 zu geschützten Landschaftsbestandteilen erklärt wurden.

Sehenswürdigkeiten

Lage

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