Themar

Themar in Thüringen

Blick zum Rathaus von Themar ... an der Klassikerstraße.
Wo die Werra, ein Quellfluss der Weser, Verstärkung durch ihren Nebenfluss Schleuse erhält, wo aus den Seitentälern die Bäche Weißbach und Tachbach das vielgestaltige Werratal erreichen, wo linksseitig die Kalkfelsen des "Eingefallenen Berges" aus dem Wald herausleuchten, liegt das anmutige Städtchen Themar.

Themar ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft "Feldstein" mit den Mitgliedsgemeinden Ahlstädt, Bischofrod, Beinerstadt, Dingsleben, Ehrenberg, Eichenberg, Grimmelshausen, Grub, Henfstädt, Kloster Veßra, Lengfeld, Oberstadt, Marisfeld, Schmeheim und St. Bernhard.

Fachwerkhaus an der Werra Das Werratal trennt die Ausläufer des Thüringer Waldes von den Hügeln der Frankenschwelle. Werrabahn und Bundesstraße B 89 schlängeln sich wie die Werra selbst durch dieses Tal, wo Themar einen Knotenpunkt für Bahn und Straße zum Thüringer Wald bildet. Für seine Gäste ist Themar aus allen Richtungen erreichbar, was durch die Autobahnen A 71 und A 73 begünstigt wird.

Themar in Thüringen, eine Stadt mit ca. 3.100 Einwohnern, liegt am Oberlauf der Werra, umschlossen von dicht bewaldeten Seitentälern. Schon vom Weiten kann man linksseitig die Kalkfelsen des "Eingefallenen Berges" erkennen. Zur Stadt gehören die beiden Ortsteile Wachenbrunn und Tachbach. Das Gebiet um Themar wurde schon sehr früh besiedelt, die erste schriftliche Erwähnung wird dem Jahr 796 zugerechnet. In einer Schenkungsurkunde vermachten die adeligen Schwestern Sessa und Waltun dem Kloster des Heiligen Bonifatius in Fulda Ländereien, Wiesen, Wälder, Felder, Leibeigene aus mehreren Orten der Umgebung und von Themar.

Blick zur Stadtkirche St. Bartholomäus Für Radwanderer ist Themar mit seinen zahlreichen und vielfältigen Übernachtungsmöglichkeiten ein idealer Etappenort auf dem Weg des Werratalradweges, der von den Werraquellen bis nach Hannoversch Münden führt. Und wer etwas mehr Zeit mitbringen kann, den laden viele Sehenswürdigkeiten in und um die Stadt ein. Der "Eingefallene Berg" mit seiner Abrisswand stellt das größte Bergsturzgebiet Südthüringens dar.

Die zum Teil noch gut erhaltene Stadtmauer mit ihren sieben Türmen, die der Stadt zum Ruf der "Stadt der sieben Türme" verhalfen, das 1711 fertig gestellte Rathaus, das im hennebergisch-fränkischen Fachwerkstil 1665 erbaute Amtshaus, die von 1488 bis 1502 errichtete Stadtkirche "St. Bartholomäus" mit wertvollen Altären sind nur einige besuchenswerte Objekte.

Blick zum ehemaligen Amtsgebäude Für das Wasserwandern, das von immer mehr Besuchern entdeckt wird, stehen zwei Bootsanlegestellen bereit und im 3 km entfernten Henfstädt kann man Kanus und Kajaks ausleihen. Jährlich im Juni findet das seit Jahren traditionelle Stadt- und Flößerfest statt.

Neun Gemeinden der VG - Ahlstädt, Bischofrod, Eichenberg, Grub, Marisfeld, Lengfeld, Kloster Veßra, Oberstadt und Schmeheim - befinden sich im Naturpark Thüringer Wald inmitten des Landschaftsschutzgebietes "Kleiner Thüringer Wald". Mit seinen bewaldeten Hügelketten gehört der Kleine Thüringer Wald zum südwestlichen Vorland des Thüringer Waldes mit einer durchschnittlichen Höhenlage von 400 bis 600 m ü. NN. Hier kann man zum Teil herrliche Panoramablicke zum Grabfeld, zur Rhön, nach Franken und zum Thüringer Wald genießen.

Blick zur Stadtmauer Weitere Informationen über Themar und die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft, Prospekte und Kartenmaterial über die Stadt und Region, Infos über die Organisation von Stadtführungen und Wanderungen, über regionale und überregionale Veranstaltungen erhalten Sie unter www.themar.de und in der Tourist-Information Themar: Sitz im ehem. Amtsgebäude, Schuhmarkt 6, Telefon: 036873 69732

Weitere Informationen: Feldstein bei Lengfeld, Hennebergisches Museum Kloster Veßra, Kloster Trostadt, Osterburg bei Henfstädt, Ruine der Ottilienkapelle bei Ehrenberg, Steinerne Kirche

Sehenswürdigkeiten

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